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Der Balkan ist das letzte grosse Geheimnis Europas. Nirgendwo sonst finden wir so viele Eindrücke und so herzliche Gastfreundschaft, die uns noch so unverblümt und ehrlich begegnet. Mächtige Gebirgszüge, sanfte Hügellandschaften, unberührte Birkenwälder und klare Seen wollen zu Fuss erkundet werden. Begegnungen mit Hirten und ihren Schafherden, kleine Dörfer und uralte Klöster nehmen uns mit auf eine Zeitreise durch ein vergessenes Europa. Hier wird jahrtausendealte Geschichte lebendig: Antike Stätten, Amphitheater und Burgen sind Zeitzeugen einer grossen Vergangenheit.

Webcode: 069

10 Tage ab CHF 2170.-

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Mindestens 12, maximal 23 Teilnehmer/innen

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  • Einmalige Kombination zweier faszinierender Länder auf dem Balkan.
  • UNESCO-Welterbestätten Berat und Gjirokaster.
  • Thermalquellen von Benje.
  • Kirchenruinen und Fresken von Voskopoja.
  • Bauernmarkt in Ohrid und Basar von Korca.
  • Panoramasicht vom Galicica-Pass.
  • Weltberühmte Kaneo-Kirche bei Ohrid.

Wanderungen mittel. Die Wanderungen dauern zwischen 1 ¾ und 3 ½ Stunden, teils auf steinigen Wegen mit einigen Auf- und Abstiegen.

Info

1. Tag: Zürich – Tirana

Bustransfer von Chur zum Flughafen Zürich und Flug mit Austrian via Wien nach Tirana. Von dort Fahrt ins Zentrum der albanischen Hauptstadt (45 min). Fahrt ins Hotel.

08.05.2020Zürich – Wien19.50 – 21.10OS 566

Wien – Tirana22.20 – 23.55OS 849

17.05.2020Ohrid – Zürich19.05 – 21.15LX 8417

Lokalzeiten. Flugplanänderungen vorbehalten.

OS = Austrian. LX = Swiss.

2. Tag: Tirana – Elbasan – Berat

Die erste Hälfte des Tages ist der Hauptstadt Tirana gewidmet, die wir auf einem ausgiebigen Stadtrundgang kennenlernen. Startend vom jüngsten Aushängeschild Tiranas, dem neuem Bazaar, spazieren wir über den großzügig dimensionierten Skanderbeg Platz zum Boulevard der Märtyrer der Nation. Entlang dieser Hauptader reihen sich die historischen Gebäude der Stadt. Von den ältesten Überbleibseln des osmanischen Reiches, über die Entstehungs- und Boomperiode der zwanziger und dreißiger Jahre bis hin zu den kommunistischen und zuletzt kapitalistischen Gebäuden sind alle Perioden im Querschnitt Tiranas vertreten. Unterwegs treffen wir auf vielerlei Erinnerungsstücke aus der Zeit der Diktatur von Enver Hoxha, vom atombombensicheren Bunker, über hermetisch abgeschottete Wohnviertel der Politbüro-Elite bis zu einem Teil der Berliner Mauer. Nach dem Mittagessen fahren wir ins für seine osmanische Altstadt bekannte Berat weiter. Entlang der Route sehen wir die Werke des “Stahl der Partei”, Ölbohrtürme von Kucova, russische Flugzeuge aus der Zeit des kalten Krieges und genießen die attraktive Hügel und Seenlandschaft von Belsh. Nach einer Verschnaufpause in der Unterkunft, treffen wir uns für den Aufstieg zum noch heute bewohnten Burgviertel. Von dort bewundern wir nicht nur den pittoresken Stadtkern aus der Vogelperspektive, sondern auch das umliegende Bergland. Nachdem die Sonne hinter dem Götterberg Tomorr gesunken ist, genießen wir unser leckeres Abendessen in einer lokalen Taverne.

→ Wz 3¼ Std. I Hm ↑ 450 ↓ 450

3. Tag: Berat – Drobonik – Gjirokaster

Nach der morgendlichen Besichtigung des mittelalterlichen Zentrums mit Moschee und Sufi-Tempel erreichen wir auf einer kurzen Holperfahrt durch Olivenhaine und Kirschplantagen das ursprüngliche Dorf Drobonik. Mit schöner Sicht auf die zwei legendären Berggiganten Shpiragu und Tomorri (2.416 m) wandern wir entlang des Bergrückens zu den Ruinen einer alten Festung und Aussichtspunkt über die Altstadt. Hier picknicken wir im schattigen Pinienwald. Der Abstieg ins christliche Gorica-Viertel führt uns durch kleine Gassen zu einer Brücke über den Osum Fluss, wo wir uns von der Stadt verabschieden. Alternativ kann man diese Wanderung auch aussetzen und die Stadt auf eigene Faust erkunden. Die anschließende dreistündige Fahrt durch das agrikulturell geprägte Küstenbecken und entlang der Vjosa endet in der über dem Drinos-Tal thronenden Festungsstadt. Neben Berat genoß auch Gjirokaster unter Enver Hoxha Denkmalschutz Dank seines Status als “Museumsstadt” und ist heute UNESCO Weltkulturerbe. Nur zu Fuß erreichen wir unsere historische Unterkunft in einem osmanischen Herrenhaus. Vor dem Abendessen gibt es die Gelegenheit mit dem Besitzer eines dieser Trutzburgen-ähnelnden Häuser von Innen kennenzulernen. Vielfältige Speisen werden uns später in einer Taverne präsentiert, wo wir den Tag ausklingen lassen.

→ Wz 2½ Std. I Hm ↑ 125 ↓ 425

4. Tag: Gjirokaster – Benje – Permet

Der Tag startet in den Fußstapfen Albaniens bekanntesten Schriftstellers Ismail Kadare der hier aufwuchs. Beim Aufstieg zur Burg macht die steil an den Hängen des Gjere-Gebirges errichtete “Stadt der Tausend Stufen” ihrem Name alle Ehren. Von den gewaltigen Festungsanlagen genießt man am Morgen die schönste Sicht über die silbrig-schimmernden Schieferdächer der Herrenhäuser und umgebende Berglandschaft. Durch die Kelcyra Schlucht fahren wir im Anschluss knapp zwei Stunden entlang des türkisfarbenen Flusses zum Mittagessen in einer in der Natur gelegenen Taverne. Auf einer kurzen Wanderung erreichen wir dann zu Fuß das steinerne Dorf Benje. Mit etwas Glück empfängt uns hier der ehemalige Schuldirektor, zeigt uns das Klassenzimmer und lädt zu Raki und einer Süßspeise in sein Haus ein. Im Anschluss steigen wir zu den warmen, an einer hübschen Steinbrücke gelegenen Thermalquellen ab. Wer möchte kann diese Wanderung überspringen und mehr Zeit beim Baden verbringen. Den Nachmittag lassen wir an den Bädern ausklingen, bevor wir unser Hotel in der Kleinstadt von Permet beziehen. Zum Abendessen werden wir wieder mit Spezialitäten der Region verwöhnt.

→ Wz 1¾ Std. I Hm ↑ 150 ↓ 150

5. Tag: Permet – Germenj – Korca

Unsere heutige Fahrt führt entlang der griechischen Grenze durch die Hochländer des Pindus-Gebirges ins Klein-Paris von Albanien. Der zweitausend Meter spektakulär aus dem Flusstal aufsteigende Nemercka (2.485 m) dominiert die Landschaft, dann folgen die Gipfel des Vikos-Aoos Nationalparks und schlussendlich der einsame Nadelwald dieser spärlich bewohnten Region. Nach etwa zwei Stunden Fahrt vertreten wir uns auf einer kurzen Wanderung die Beine und stoppen anschließend zum Mittagessen an einem Agritourismus mit eigener Farm und Tierhaltung. Im Anschluss erwarten uns weitere zwei Stunden Fahrt. die uns mit den Erzählungen des Reiseleiters nicht langweilig werden. Am Nachmittag erreichen wir die gediegene Kleinstadt Korca, 870 Meter, wo wir die nächsten drei Nächte verbringen. Ihren Beinamen verdankt sie der historischen Verbindung mit Frankreich als Protektorat während des ersten Weltkrieges und hat auch heute noch eine besondere Stellung für die Albaner. Am Abend können wir durch von historischen Stadtvillen gesäumten Boulevards bummeln und Stimmung auf uns wirken lassen.

→ Wz 2 ¼ Std. I Hm ↑ 200 ↓ 200

6. Tag: Korca – Voskopoja – Korca

Nach dem Frühstück fahren wir nach Voskopoja, 1200 Meter, wörtlich übersetzt ist es die Stadt der Schäfer. Heute ein verschlafenes Dorf war die Stadt “Moscopole” im 18. Jahrhundert das kulturelle Zentrum der Aromunen. Nur fünf der ehemals 30 Kirchen sind noch erhalten, stehen auf der Liste der 100 am meisten gefährdeten Kulturgüter weltweit und sind Zeitzeugen des ehemaligen Glanzes der Stadt. Auf einem Rundgang durch die Mittelgebirgslandschaft besuchen wir die heute nur noch teilweise erhaltenen Kirchen mit ihren Fresken und Ikonen, die auch heute noch einen tiefen Einblick in die orthodoxe Kirchengeschichte erlauben. Nach dem Mittagessen in einem Gästehaus fahren wir zurück nach Korca, bummeln dort über den lebhaften Bauernmarkt und angrenzendem Basar oder besuchen das Museum für mittelalterliche Kunst. 1887 eröffnete hier die erste Schule die Albanisch in Schrift und Sprache unterrichtete, sie spielte eine große Rolle für die “Rilindja”-Bewegung, die zur Erweckung der nationalen Identität führte. Am Abend essen wir einer Taverne und nehmen am “xhiro” teil, dem albanischen Abendspaziergang bei dem es darum geht zu sehen und gesehen zu werden.

→ Wz 3Std. I Hm ↑ 250 ↓ 250

7. Tag: Korca – Dardha – Korca

Eine schmale Straße führt uns aus Korca hinaus in die Hügellandschaft und das Dorf Dardha auf 1.350 Metern. Wie durch ein Wunder ist es den Verwüstungen griechischer Revolten und beider Weltkriege entgangen und auch heute noch in seiner ursprünglichen Form erhalten. Die Bewohner sind nicht nur auf dieses Erbe stolz, sondern als Migranten der USA in der ersten Generation maßgeblich am Aufbau der auch heute noch andauernden engen Beziehungen zwischen den beiden Ländern beteiligt gewesen. Auch Albaniens momentaner Premierminister Edi Rama hat familiäre Wurzeln in dem Dorf mit 500 Einwohnern. Im Hotova Nationalpark wandern wir zum Aussichtspunkt über dem Dorf und durch den wunderschönen Birkenwald zurück in die Ansiedlung mit den ansehnlichen Steinhäusern und engen Kopfsteinpflastergassen. In einem Gästehaus kehren wir zum Mittagstisch ein und fahren am Nachmittag nach Korca zurück. Nach einigen erlebnisreichen Tagen steht der Nachmittag zur freien Verfügung, wer möchte kann die Korca Brauerei mit angeschlossenem Biergarten besuchen.

→ Wz 3 Std. I Hm ↑ 300 ↓ 300

8. Tag: Korca – Prespa – Galicica – Ohrid

Nach drei Nächten verlassen wir Korca, fahren weiter zum Prespasee und ins Grenzdreieck zwischen Albanien, Griechenland und Nordmazedonien. Hinter dem Pass erwarten uns die kleinen, entlang des Ufers gelegenen und von Feldern umgebenen Dörfer. Abgeschieden vom Rest des Landes lebt die mazedonische Minderheit hier nicht nur in einer besonders reizvollen Idylle, sondern auch im Schatten des großen Bruders - dem weitaus bekannteren Ohridsee. Wir wandern im Nationalparksgebiet mit abwechselndem Blick auf den drittgrößten Binnensee des Balkans und den über 2.600 Meter hohen schneebedeckten Gipfel des Pelistergebirges. Zum Mittagessen kehren wir in ein am Seeufer gelegenes einfaches Lokal ein. Nachdem die Grenze nach Nordmazedonien passiert ist, führt die Straße vom Prespasee hinweg auf den 1.650 Meter hohen Galicia-Pass, wo uns ein beeindruckendes Panorama auf den Ohridsee erwartet. Sollte die Passstraße noch vom Schnee versperrt sein, führt uns eine alternative Route darum herum. Auf der Uferstraße erreichen wir Ohridstadt, unser letztes Übernachtungsziel für die nächsten beiden Nächte. Abendessen in der Unterkunft.

→ Wz 3 Std. I Hm ↑ 275 ↓ 275

9. Tag: Ohrid – Velestevo – Elshani – Ohrid

Am Morgen entdecken wir zusammen mit unserem lokalen mazedonischen Führer auf dem Bauernmarkt von Ohrid so manche lokale Spezialität und decken uns mit Zutaten für unseren Mittagstisch ein. Es ist nur eine kurze Fahrt ins Dorf Velestevo, wo wir in einer ganz anderen Welt eintauchen. Auf unserer von schönen Aussichten auf den Ohridsee begleiteten Wanderung zwischen den alten Dörfern, begeistert uns die vielfältige Pflanzenwelt ein letztes Mal. Unterwegs begegnen wir Einheimischen und haben vielleicht auch die Gelegenheit zu einer Einkehr mit türkischem Kaffee und Slivovica. Am Ende der Wanderung oder am Seeufer bereiten wir dann gemeinsam unser Picknick zu und genießen die herzhaften Biozutaten. Der Nachmittag in Ohrid steht zur freien Verfügung, bei passendem Wetter lädt der See trotz kühlen Wassers auch zum Baden ein. Am Abend feiern wir unsere erlebnisreiche Reise durch den Balkan die langsam ein Ende findet.

→ Wz 3 Std. I Hm ↑ 275 ↓ 425

10. Tag: Ohrid – Zürich

Fast ein ganzer Tag in Ohrid steht uns noch zur Verfügung. Am Morgen fahren wir zum höchstgelegenen Punkt der Stadt, wo der ausführliche Stadtrundgang unserer dritten UNESCO Weltkulturerbestätte am “Hintereingang” startet. Auf dem Stadthügel liegt die Kirche der Heiligen Mutter Gottes Peribleptos aus dem Jahr 1295, sie ist eine der ältesten und wichtigsten religiösen Gebäude des Landes und beeindruckt mit ihren lebhaften Fresken und Ikonen. Daneben befinden sich das antike griechische Theater und die bulgarische Samuels Festung. Schnell wird klar, dass Besatzer und fremde Kulturen hier ihre Spuren hinterlassen und damit einen Mikrokosmos der Geschichte des Balkans geschrieben haben. Zum Ufer hinabsteigend passieren wir das Postkartenmotiv der Kaneo Kirche, deren Blick über den Ohridsee auch die Titelseite des National Geographic geziert hat. Über ein Steg entlang von kleinen Badebuchten erreichen wir die Gassen des Altstadtzentrums, wo sich auch ein Besuch der Manufaktur für handgemachtes Papier lohnt. Nach dem Mittagessen verbleibt noch ein wenig Zeit zu bummeln und die letzten Sonnenstrahlen aufzunehmen bevor wir uns verabschieden und zum nahen Flughafen fahren, um die Heimreise nach Zürich anzutreten.

 

Programmänderungen vorbehalten!

  • Busfahrt Chur - Flughafen Zürich und zurück
  • Flug Zürich – Wien – Tirana / Ohrid – Zürich
  • Flughafentaxen und Ticketgebühren
  • Unterkunft in 3-Sterne-Hotels
  • Vollpension in Albanien & Nordmazedonien
  • Trinkgelder in Hotels/Restaurants
  • Willkommens- und Abschiedsgetränk
  • Wanderungen, Begleitbus
  • Eintritte und Besichtigungen
  • Einheimische, deutsch sprechende baumeler-Reiseleitung
  • Reisebegleitung ab/bis Chur
  • Ausführliche Reisedokumentation/Reiseführer

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